Energiewende richtig machen

Was kann der Staat und was nicht?

Energiewende durch Steuern

Wenn man zu diesem Zweck Steuern einsammelt, ist darauf Wert zu legen, dass -nach Göthe- zum Zwecke Wasser fließe, diese Steuern müssen, dann auch zur Förderung von Innovation in Richtung Energieeffizienz und Co2 Neutralität verwendet werden. Alle anderen Dinge, die sich ein Staat leisten kann, sind wiederum nur Ideen, die durch Energie in Form gebracht werden. Aus dem Energie erhaltungs Satz, ergibt sich also der oberste Grundsatz, dass, das was zum Zweck eingesammelt wird, auch zum Zweck ausgegeben werden muss. Das ist eine besondereheit, die nur genau diese Frage betrifft. Einfach weil sonst mehr Energie verbraucht wird. Sie werden es wahrscheinlich schon ahnen, das es verhältnismäßig schwierig ist, diese energetischen Prozesse wirksam zu steuern. Gehen wir die Möglichkeiten einmal durch.

Die beste Technologie subventionieren

Wahrscheinlich ist ein Staat zu träge, um die beste Technologie überhaupt zu finden, schlimmer ist, dass mit der Subvention ein energetischer Vorteil zugunsten dieser Technologie gesetzt ist, so dass alle Entwicklungen die nicht deutlich lukrativer wären, als der Gesetze energetische Vorteil, sich nicht lohnen können und also nicht stattfinden werden. Man fördert eines und setzt für alle anderen einen Innovationswiederstand.

 

Die Energie einfach teurer machen

Die Energie geht nicht verloren, wer die Energie einsammelt, also der Steuer oder Zertifikate Nehmer, der hat Sie dann, und kann sie verwenden und oder sich etwas kaufen, das einen energetisch Wert hat. Einzig Investitionen in erneuerbare Energien würden dem Sachverhalt begegnen, das schlichtweck mehr ausgegeben werden kann, und also unterm Strich immer mehr Energie ge- und verbraucht wird. Es ist sehr wichtig, dass der Grundsatz allgemeingültig ist und sich natürlich auch auf privat organisierten Zertifikate-Handel und ähnliche Maßnahmen auswirkt.

 

Hinzu kommt, das für jede Schöpfung eines Materiellen Mehrwert Arbeit verrichtet werden muss und es sich grundsätzlich um einen energetischen Prozess handelt, sich also bei mehreren energetischen Prozessen entlang der Wertschöpfungsketten, die Energieteuerung besonders stark bemerkbar machen würde. Interessanter Weise wird bei der Mehrwertsteuer, besondere Rücksicht genommen, dass dieser Effekt nicht auftritt. Natürlich wäre der Effekt bei der Mehrwertsteuer um ein vielfaches höher. Also, wenn die EQK für Deutschland 1,126kwh/€ ist und einen Durchschnitts Preis von 7 Cent für die Energie einsetzt, liegt das EQ bei 12,7 dann ist der Effekt bei der Mehrwertsteuer also bis zu 13-mal stärker. Der Umstand, dass man bei der Steuererhebung besondere Rücksichten nehmen musste, ist also nicht neu. Sodass man sich zwangsläufig auch bei der CO2-Steuer Gedanken machen muss, wie man diese Steuer richtig erhebt, damit dieser Effekt nicht zum Tragen kommt.

EQ Score Deutschland China

Im Hinblick auf die geplante CO2 Steuer kommt hinzu, dass wenn sich die durchschnittlichen energiekosten verdoppeln, sich das Deutsche EQ halbiert. Der Deutsche wäre dann ungefähr bei 7 während der von China bei 2,5 bleibt. China hat so einen schlechtes Energieäquivalent, weil es eine 17mal größerer Bevölkerung, Unterbringen und beheizen, und insgesamt infrastrukturell versorgen muss. In Anbetracht dieser Tatsache, sind die Lasten, die die Wirtschaft des deutschen Staates zu tragen hat, hohes Lohnniveau, Altersrente, Sozialstandards, Krankensystem (auch nach Corona), gerade zu winzig. Betrachtet man also die Konkurrenzsituation zu China, kann Deutschland kein Linkes Problem haben und ist mit seinem Energieäquivalent von 12,5 mehr als Konkurrenzfähig.

China verkauft also nur mit viel kleinerer Gewinnspanne, aber da ist eigentlich viel Luft, sodass wir uns ohne Probleme anpassen könnten. Es ist schier unbegreiflich, dass Deutschland mit einen derart guten EQK seine Produkte auf dem Weltmarkt nur noch schlecht platzieren kann, was wohl auch auf Verschuldung und dem Aktionärsrentendruck zurück zu führen ist, wenn doch die anderen Faktoren in der Konkurrenzanalyse Faktisch ausgefallen sind. Nach dieser Erkenntnis ist es Umso tragischer, dass eine schlecht gestaltete SO2 Steuer tatsächlich das Potenzial zur Vernichtung der Deutsche Wirtschaft hat.

Wenn Deutschland als wichtiger Konkurrent ausfällt, wird sich das negativ auf das weltweite EQ auswirkten, weil in den chinesischen Waren mehr als das 5fache an Energie steckt und gemessen am Primärenergiekuchen das 8fache an Co2. Nicht nur, dass die Konkurrenzfähigkeit der deutschen Waren im Ausland sinkt, die heimischen Waren bekommen durch die künstliche Verteuerung, weitere Wettbewerbsnachteile, die sie in Bezug auf ihren Energie- und 2O2gehalt keinesfalls verdienen. Eine CO2-Steuer, die die ausländischen Waren einbezieht und die Zusammensetzung der Primärenergie bei der Herstellung der Waren berücksichtigt, würde einen sehr heilsamen weltweiten Wettbewerb, um die Energieeffizienz und die CO2 Reduktion eröffnen. Wir mögen zwar pro Ware effizienter sein, pro Kopf sind wir jedoch die weitaus größeren Umweltsünder, sodass alle Ansätze, die darüber hinaus gingen, und den absoluten Energiegehalt ins Auge fasten doch sehr fragwürdig sind, nicht zuletzt auch weil die Gründe nicht wesentlich im Fertigungsprozess liegen. Ferner bieten sie ein hohes Konflikt potenzial, sodass sie den Weg den wir beschreiten wollen, stören und also eher schaden als nützen würden.

Energiewende durch Schulden

Wie Sie In der Grafik sehen, hat China eine ganz andere Neuverschuldung als Deutschland. Darin liegt auch eine Change, den Wandel in Richtung Co2 Neutralität zu finanzieren. Neben der Frage der Geld Schöpfung bis zu 50% BIP und oder des sofortigen Clearings, steht halt die Frage im Raum, ob der deutsche Staat, in der momentanen politischen Lage überhaupt noch Fähig ist, ein halbwegs vernünftiges Lenkungspotenzial zu entfalten und das heißt, ob die Geldströme überhaupt dorthin gelenkte werden können, wo sie auch hinsollen und nicht dorthin, wo sie hinwollen. Der Lobbyismus und das Fehlen jeglicher in Haftungsname, bei öffentlich gewordenen Skandalen, die natürlich immer nur die Spitze des Eisbergs zeigen und auch das weckloben oder anderweitige Beförderung des Missstandes, zeichnen die Problematik sehr deutlich, dass die energetischen Verlustleistungen im Steuermechanismus selbst, zurzeit derart groß sind, dass dieser Weg, schlichtweck nicht zur Verfügung steht.

Energiewende durch umlenken des Finanzkapitals

Bevor wir über Schulden reden, ist es die eigentliche Aufgabe von Wirtschaft und Politik, die Innovationsenergie also das Kapital und mit ihm die Zukunft der westlichen Standorte aus der Finanzwirtschaft, zurück in die Realwirtschaft zu holen. Dass muss gelingen ohne die Blasen an den Finanzmärkten platzen zu lassen, weil das unsere -wenn auch fehlgesteuerte Energie- vernichten würde. Das ist eine Knifflige Aufgabe und eine der größten Herausforderung für die Zukunft. Denn dort liegt Sie, Fett und Wohlgenäht unsere eierlegende Wollmilchsau und wenn sie nicht zeitnah abgemolken wird, wird sie früher oder später platzen. Die Maßnahmen sind derart vielfältig, dass sie hier nicht besprochen werden können und reichen von der Besteuerung entsprechender Finanzprodukte, bis hin zur kleinen Mitpreisbremse.

Die Besteuerung der Finanzprodukte ist auf diesem Wege ein wichtiges Mittel, denn es ist effektiver sich an gewinnen zu beteiligen, und mit der eingesammelten Energie die Probleme direkt zu steuern, als die Liquidität irgendwo rein zu pumpen und die Probleme gleich mit zu nähren, oder gar die Gewinne zu deckeln. 2,5 zu 12,5 EQ sind genau 20% diese also als Steuer direkt in Innovation gepumpt und für den Wirtschaft Standort heißte es „Zurück in die Zukunft“.

Fazit

Wenn man also eine CO2-Steuern einsammeln möchte, geht das nur am Ende der Wertschöpfungskette, also z.B. mit der Mehrwertsteuer. Der Vergleich mit China zeigt, dass wir trotz unseres hohen Lohnniveaus und unser Sozialstandards gar nicht hinter China herhinken, wie man es vermutet, weil man den Blick nur stur auf die Löhne gerichtet hat. Das Gebot der Stunde ist also, die Waren Probleme im Finanzsektor anzugehen und über die Änderung des Primärenergieenergie-kuchens, die energetische Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands weiter auszubauen, so dass unser Wohlstand nachhaltig gesichert bleibt.

Die Zukunft selbst ist eine Idee, die durch Energie in Form gebracht werden muss, deshalb ist Innovation so wichtig. Wir hoffen, dass wir zeigen konnten, das Wohlstand und Energieeffizienz und sicherlich auch die 2O2 Neutralität Ziele sind, die insbesondre, wenn sie in eine Richtung wirken, viele Chancen und Potenziale für unser Zukunft bieten, und entfalten werden.